Geschichte der Frankfurter Verkehrshelfer

Die Jugendarbeit wurde bereits im Jahre 1966 von der Verkehrswacht Frankfurt am Main e.V. (VWF) aufgegriffen. Bereits damals beschäftigte sich die VWF mit der Nachwuchsgewinnung. Leider musste dieses Projekt nach vier Jahren eingestellt werden, da sich kein Betreuungspersonal mehr fand. Im Mai 1996 griff der Vorstand die Idee Jugendliche als Nachwuchs zu gewinnen wieder auf. Man hatte die Erfahrungen aus den 60er Jahren überdacht und das Betreuungskonzept neu erstellt. In einer "Mammut"-Mailingaktion schrieb die VWF die Schüler der 7. Klasse an 57 Frankfurter Schulen an. Insgesamt wurden 5067 Briefe erstellt. Von diesen 5067 angeschriebenen Schülern fanden sich im Oktober 1996 dann 58 Schülerinnen und Schüler zu einem Vorbereitungsgespräch mit Polizeibeamten, dem Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Richtern und Fahrlehrern ein. Im November 1996 wurden den interessierten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern der Ausbildungsplan und die Einsatzmöglichkeiten vorgestellt. Letztendlich kamen von diesen 58 interessierten Schülerinnen und Schülern 20 Mädchen und Jungen aus 6 verschiedenen Nationen und 4 verschiedenen Glaubensrichtungen zu den Ausbildungsstunden; diese fanden in der Zeit von Januar bis März 1997 statt. 16 zukünftige Verkehrshelfer bestanden die Prüfung und wurden beim DRK zur Weiterbildung außerdem in den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort geschult.

 








Bis Ende 1999 nahmen die Verkehrshelfer an den verschiedensten Einsätzen im Großraum Frankfurt teil, bei denen die Verkehrshelfer eng mit den Behörden zusammen arbeiteten. 

Um die Gruppenstärke zu vergrößern bzw. einem eventuellen Mitgliederschwund vorzubeugen startete die VWF Ende 1999 erneut einen Aufruf an Frankfurter Schulen. Diesmal meldeten sich insgesamt 35 Jugendliche und absolvierten erfolgreich die Prüfung. 

Das Jahr 2000 war das bis dahin erfolgreichste Jahr der Verkehrshelfer der Verkehrswacht Frankfurt am Main e.V. Zu den schon bekannten Einsätzen kamen auch neue Einsätze hinzu, da sich die gute Ausbildung und das sichere Auftreten der Verkehrshelfer bei den Veranstaltern schnell herumsprach. 

Zudem wurde eine Delegation der Verkehrshelfer der VWF zur Mitgliederversammlung der Landesverkehrswacht in Frankfurt entsandt um für die Jugendarbeit auf Landesebene zu werben. 

Auch der Frankfurter Polizeipräsident dankte den Verkehrshelfern der VWF in diesem Jahr für die Unterstützung der Polizei bei Veranstaltungen. Zum Dank konnten die Verkehrshelfer wichtige Einrichtungen des Polizeipräsidiums wie die Einsatzzentrale besichtigen. 

Ende des Jahres 2000 wurden wiederum Schüler als neue Verkehrshelfer angeworben. Über 50 interessierte Mädchen und Jungen meldeten sich zunächst. Nach der Ausbildung wies die Verkehrshelfergruppe Mitte des Jahres 2001 dann eine Gruppenstärke von 35 Jungen und Mädchen auf. 

Infolge einer schweren Erkrankung konnte der damalige Betreuer der Verkehrshelfer diese Aufgabe für über ein Jahr nicht wahrnehmen. Ab Herbst 2003 übertrug daher der Vorstand der VWF die Betreuung an drei Beamte der Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums Frankfurt. Mit den verbliebenen Helfern wurde zunächst eine neue Konzeption erarbeitet. Unter anderem konnte der Vorstand überzeugt werden, daß zwei aus der Helfergruppe gewählte Jugendvertreter zu den Vorstandssitzungen, bei denen das Thema Verkehrshelfer behandelt wird, eingeladen werden. 

Zum Jahreswechsel 2003/2004 wurden sechs Neulinge von Herrn Rolf Mai, Polizeipräsidium Südhessen, sowie Herrn Ullrich Schöttler, Leiter der Straßenverkehrsbehörde Frankfurt, und von den Betreuern ausgebildet. Auch stand im Juni eine Ersthelferausbildung beim DRK auf dem Programm, die von einigen der langjährig aktiven Gruppenmitgliedern zur Wiederauffrischung ebenfalls besucht wurde. 

Die Ausbildung wurde mit einer Prüfung abgeschlossen, die alle "Neuen" bestanden. Danach bestanddie Gruppe aus 20 aktiven Mitgliedern. 

Als eine wichtige Neuerung wurden im Jahr 2004 auf Empfehlung der Betreuer 20 PMR-Funkgeräte angeschafft, um die Kommunikation während der Einsätze sicherzustellen. Dieses Einsatzmittel hat sich bei den Einsätzen als extrem hilfreich erwiesen. Außerdem wurden neue gelbe Warnwesten (ebenfalls 2004) gekauft.

I
m Jahr 2006 stand die Anschaffung von modernen Einsatzjacken auf dem Programm. Diese Kleidungstücke sind funktional und entsprechen den neuesten EU-Richtlinien über Sicherheit und Sichtbarkeit. 

Im Jahr 2008 wurden gelbe Regeneinsatzhosen und Kopfbedeckungen angeschafft. In diesem Jahr haben wir nochmals neue Hosen gekauft.
Diesmal aber Sommerhosen damit die Einsätze auch bei hohen Temperaturen Spaß machen.

 


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